Was sind Shutterbrillen?

Shutterbrillen sind so genannte „aktive“ 3D-Brillen. Mit Hilfe einer elektronischen 3D-Shutterbrille lässt sich die dritte Dimension momentan am besten erleben! Die Shutter-Technik funktioniert so, dass die stereoskopen Bilder schnell nacheinander gezeigt werden. Synchron dazu wird jeweils ein Auge durch LCD-Plättchen in der Infrarot-Shutterbrille verdunkelt. Deshalb „flimmern“ 3D-Filme und 3D-Spiele auf Bildschirmen und im Kino, wenn man sie ohne 3D-Brille ansieht. Die Shutterbrille ist bei diesem Verfahren per Infrarot mit dem Beamer / Projektor oder Fernseher verbunden. So wird immer das zu dem versetzten 3D-Bild korrekte Auge verdunkelt.

Wie funktionieren Shutterbrillen?

Das physikalische Prinzip hinter 3D Shutterbrillen ist einfach und seit Jahrunderten bekannt: jedem Auge muss ein leicht versetztes Bild gezeigt werden, so dass es sich von dem des anderen Auges unterscheidet. Das Gehorn setzt beide Bilder im Gehirn zusammen und erzeugt ein dreidimensionales Empfinden. Genau wie durch die Augen in der realen Umgebug auch: jedes der Augen nimmt einen anderen Teil der Umgebung wahr. In der Mitte schneidet sich jedoch der Sehbereich des einen mit dem des anderen Auges! Genau das wird durch das „Versetzten“ bei 3D-Verfahren künstlich erzeugt.

3D-Shutterbrillen für zuhause

Nicht nur in 3D Kinos findet diese 3D Technik Anwendung: mittlerweile werden die meisten Fernseher serienmäßig mit einer aktiven oder passiven 3D Funktion ausgestattet. Sie unterstützen meist (z.B. bei Panasonic) 3D Shutterbrillen. LG dagegen setzt noch oft auf die polarisierte Technik. Ebenfalls empfehlenswert – vor allem für Gamer, die Spiele in 3D spielen möchten – sind die 3D-Shutterbrillen des Grafikkarten-Entwicklers NVIDIA. So ist es zum Beispiel möglich Desktop-PCs mit einer 3D-Grafikkarte nachzurüsten und mithilfe eines 3D Monitors (z.B. von Acer, LG etc.) neuere Spiele wie Battlefield in 3D zu spielen! Wichtig hierfür ist hochfrequenter Monito, der mindestens 120 Hz besitzt.